Sie befinden sich hier: Startseite » chemisches Rechnen » Wasser

Wasser

Vorkommen

  • ¾ der Erde ist mit Wasser bedeckt
  • in der Luft, als Luftfeuchtigkeit
  • in allen Lebewesen

Eigenschaften

  • Hohe Schmelz- und Siedetemperatur
  • festes Wasser bildet Kristalle (Eiskristalle)

    Diese kommen zustande durch eine Wasserstoffbrückenbindung, d.h. die freien Elektronen des Sauerstoffs werden von den Wasserstoffatomen der anderen Wassermoleküle angezogen dadurch entsteht wie ein Gitter und aus dem Gitter entstehen die Kristalle.

  • gutes Lösungsmittel für Polare Substanzen

    Dies kommt zustande durch den Dipolcharakter, siehe bei Bau.

  • Bildet Hydrathüllen, d.h. die Ionen der Gelösten salze werden von den Wassermolekülen umstellt, sie bilden wie ein Gitter um die Ionen dadurch können sich die einzelnen Ionen nicht verbinden.
  • Farblos in allen Aggregatzuständen wegen der Anordnung der Moleküle

Bau des Moleküls

  • es ist ein um 105° gewinkeltes Molekül     
  • es ist ein Dipol, d.h. dass das Wassermolekül einen Positiven und einen negativen Schwerpunkt besitzt, dies entsteht durch die Unterschiedliche Elektronegativität Sauerstoff zieht Elektronen mit einer Kraft von 3,5 an sich und Wasserstoff nur mit 2,1. Daraus folgt das die Elektronen näher am Sauerstoff gelagert sind somit wird der Sauerstoff negativ und der Wasserstoff positiv (die 2 Wasserstoff-Ionen bilden zusammen den positiven Bereich)
  • es besitzt polare Atombindungen
  • es kann Wasserstoffbrücken bilden

Verwendung

  • Trinkwasser
  • Herstellung von Arzneimitteln, das Arzneibuch hat dafür 2 Klassen von Wasser:
    1. gereinigtes Wasser (aqua purifikata); dieses wird durch eine Destillation und Endionisierung hergestellt
    2. Wasser für Injektionszwecke (aqua ad injectabila); dieses wird aus gereinigtem Wasser durch eine Sterilisation gewonnen (dies geschieht durch Sterilisation unter hoher Temperatur und Druck oder durch UV-Strahlung)
Anzeige