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Barium

Vorkommen

In der Natur kommt es hauptsächlich als Baryt oder Schwerspat vor.

Eigenschaften

Es ist ein weiches, schweres, silberweißes Metall.
Es ist sehr reaktionsfreudig Element, es besitzt die geringste Ionisierungsenergie der Erdalkalimetalle.

Nachweise von Barium und Bariumverbindungen

Barium verbrennt bei der Flammenprobe mit grüner Flamme.

Die Lösligen Bariumverbindungen können mit Säuren in schwerlösliche Verbindungen umgewandelt werden und diese fallen dann aus.

Außerdem weist man Barium-Ionen mit Chromat-Ionen nach, Bariumchromat fällt gelb aus.

Bariumverbindungen

  • Lösliche Bariumverbindungen wie z.B. Chlorid BaCl2 und Nitrat Ba(NO3)2 sind alle giftig
  • Auch Bariumcarbonat BaCO3 ist durch seine Löslichkeit in Salzsäure (Magensalzsäure) giftig.
    BaCO3 + 2 HCl BaCl2 + CO2 + H2O
  • Diese löslichen Bariumverbindungen wie BaCl2, werden vom Körper aufgenommen und führen dort zu Krämpfen, eingestuft sind sie als Herzgifte.
    Als Gegenmittel wird Natriumsulfat gegeben
  • Bariumchlorid wird als Reagenz auf Kohlendioxid benutzt.

Bariumhydroxid

Barytwasser
Ba(OH)2

Das Hydroxid des Bariums ist einer sehr starke Base ist aber besser löslich als die Hydroxide des Magnesiums, Calciums und Strontiums.

Verwendet wird Barytwasser, anstelle von Natrium- oder Kaliumhydroxid-Lösung in der Maßanalyse, wenn es auf Carbonatfreiheit ankommt. Weil Natrium- und Kaliumhydroxid aus der Luft das Kohlendioxid anziehen ohne das man es der Lösung ansieht und dies wirkt sich schlecht auf die Analyse aus.
2 NaOH + CO2 NaCO3 + H2O
Bei Bariumhydroxid entsteht mit dem Kohlendioxid der Luft ein Niederschlag der Abfiltriert werden kann.
Ba(OH)2 + CO2 BaCO3 + H2O
Daher wird Bariumhydroxid auch als Reagenz auf Kohlendioxid genutzt.

Bariumsulfat

Barium sulfuricum
Schwerspat
BaSO4

Bariumsulfat ist unlöslich in Wasser aber auch in Starken Säuren und daher ungiftig.
Ein feiner weißer Niederschlag entsteht, wenn Barium-Ionen und Sulfat-Ionen Zusammentreffen.
Ba2+ + SO42- Pfeil BaSO4

Eingesetzt wird Bariumsulfat wegen seiner Ungiftigkeit als Röntgenkontrastmittel, dieser Brei der gegeben wird muss vorher sorgfältig auf giftige Bestandteile geprüft werden außerdem schreibt das Arzneibuch eine Prüfung der Sinkgeschwindigkeit vor.
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