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Bindungsarten in chemischen Verbindungen

Ionenbindung

Definition:  vollständige Abgabe oder Aufnahme von Elektronen zum Erreichen einer Edelgaskonfiguration

es werden also aus den Atomen, Kationen(+) oder Anionen(-)
Beipiele für Ionenbindung
Kalium und Brom reagieren miteinander:

Bei der Reaktion geht ein Elektron von dem Kalium zu dem Brom über, dies seht ihr in den nachstehenden Grafiken

  Kalium-Atom Brom-Atom Kalium-Ion Brom-Ion
Schalen-
modell
  • das äußere Natriumelektron wandert
  • Elektronen-
    konfiguration   
    1s2 2s2 2p6
    3s2 3p6 4s1
    1s2 2s2 2p6
    3s2 3p6 4s2 4p5
    1s2 2s2 2p6
    3s2 3p6
    1s2 2s2 2p6
    3s2 3p6 4s2 4p6
    Es wandert ein e- vom Kalium zum Brom. Somit bekommt das Kalium-Ion die Edelgaskonfiguration von Argon und das Bromid-Ion die Kryptonkonfiguration. Sie haben ihr Ziel erreicht denn beide bestrebten eine Edelgaskonfiguration!
    19 p+ 25 p+ 19 p+ 25 p+
    19 e- 25 e- 18 e- 26 e-
    K Br K+ Br-

    Zusammenfassung:

    Die Ionenbindung ist ein Transfer von Elektronen, es werden jeweils soviele e- verschoben bis alle an der Verbindung beteiligten Elemente eine Edelgaskonfiguration erreicht haben. So werden aus Atomen Ionen.

    Ionengitter?

    Ionengitter bilden sich durch starke, ungerichtete, elektrostatische Anziehungskräfte

    Durch das Ionengitter der Salze können viele Eigenschaften erklärt werden, wie:
    Eigenschaften Begründung
    kristallin: wegen der regelmäßigen Anordnung
    in dem Bild ist nur eine Ebene zu sehen, eigentlich ist es natürlich Dreidimensional verzweigt.
    Härte, Schmelz-
    und Siedetemperatur:
    große Härte, hohe Schmelz- und Siedetemperatur.
    wegen der hohen elektrostatischen Anziehungskräfte zwischen den Teilchen. Es ist viel Energie nötig um den Aggregatzustand zu ändern
    elektrische Leitfähigkeit,
    Wärmeleitfähigkeit:
    sehr gute elektrische Leitfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit im gelösten Zustand, aber nicht im festen Zustand.
    für die elekt. Leitfähigkeit sowie die Änderung des Aggregatzustandes werden freibewegliche Teilchen benötigt, diese gibt es nicht in dem Ionengitter aber nicht. Beim lösen des Salzes zerbricht dieses Gitter und es entstehen frei bewegliche Teilchen (Ionen). Das gleiche passiert beim schmelzen das Ionengitter zerbricht. Diese freien Teilchen bzw. Ionen könen den eletrischen strom oder die wärme aufnehmen und weitergeben.
    farbige Salze: Diese Farbe entsteht wenn Nebengruppenelemente und f-Elemente im Salz sind. denn durch nicht vollgefühlte d- bzw. f-Orbitale entsteht die Farbigkeit. mehr...
    Löslichkeit: relativ gut löslich in polaren Lösungsmitteln (Wasser):
    "ähnliches löst sich in ähnlichen" Wasser: polare Moleküle; Salze: polarisierte Teilchen
    Seitenanfang unpolare Atombindung
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