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Lithium

Vorkommen

Kommt in der Natur ziemlich selten und nur in Verbindungen vor.
Lithium wurde 1817 von dem schwedischen Chemiker A. Arfvedson im Mineral Petalit entdeckt.

Eigenschaften

  • es ist das leichteste Metall
  • weich und silbrigglänzend
  • läuft an der Luft rasch an und reagiert lebhaft mit Wasser zu Lithiumhydroxid und Wasserstoff

Gewinnung

  • Durch Schmelzflusselektrolyse Lithiumhalogeniden

Verwendung

  • als Zusatz zu Legierungen
  • Lithiumcarbonat Li2CO3 hat die Bedeutung als Psychopharmaka, ebenso das Lithiumcitrat
  • Lithiumsalze dienen in homöopathischer Dossierung als Mittel gegen Gicht, Rheumatismus, Nierensteine und Arthritis

Lithiumverbindungen

  • sind im allgemeinen farblos

Lithiumcarbonat

Li2 CO3
  • im Gegensatz zu den Carbonaten der anderen Alkalimetalle in Wasser schwer löslich

Lithiumphosphat

Li3PO4
  • in Wasser schwer löslich

Lithiumchlorid

LiCl
  • in Alkohol löslich

Lithiumhydroxid

LiOH
  • eine starke Base
  • Lithiumsalze färben eine nicht leuchtende Flamme intensiv rot (Nachweisreaktion für Lithium in der chem. Analyse)
  • Lithium wird verwendet in der Reaktortechnik, zur Gewinnung von Tritium, als Legierungsbestandteil u. als Katalysator

Lithiumaluminiumhydrid

Isotop 6Li

  • wird als Lithiumdeuterid für Wasserstoffbomben verwendet

Lithiumbromid

  • in der Heilkunde eingesetzt als Nervenberuhigungsmittel

Lithiumcarbonat

  • in der Heilkunde eingesetzt gegen Gicht

Lithiumcitrat

  • in der Heilkunde eingesetzt zur Behandlung manisch-depressiver Erkrankungen

Nachweise von Lithium

  • Lithium verbrennt mit einer kaminroten Flamme
  • Lithiumchlorid ist in 96% Ethanol Löslich
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