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| Periode | 1 Hauptgruppe |
2 Hauptgruppe |
3 Hauptgruppe |
4 Hauptgruppe |
5 Hauptgruppe |
6 Hauptgruppe |
7 Hauptgruppe |
8 Hauptgruppe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | H
Wasserstoff |
He
Helium |
||||||
| 2 | Li
Lithium |
Be
Beryllium |
B
Bor |
C
Kohlenstoff |
N
Stickstoff |
O
Sauerstoff |
F
Fluor |
Ne
Neon |
| 3 | Na
Natrium |
Mg
Magnesium |
Al
Aluminium |
Si
Silicium |
P
Phosphor |
S
Schwefel |
Cl
Chlor |
Ar
Argon |
| 4 | K
Kalium |
Ca
Calcium |
Ga
Gallium |
Ge
Germanium |
As
Arsen |
Se
Selen |
Br
Brom |
Kr
Krypton |
| 5 | Rb
Rubidium |
Sr
Strontium |
In
Indium |
Sn
Zinn |
Sb
Antimon |
Te
Tellur |
I
Iod |
Xe
Xenon |
| 6 | Cs
Caesium |
Ba
Barium |
Tl
Thallium |
Pb
Blei |
Bi
Bismut |
Po
Polonium |
At
Astat |
Rn
Radon |
| 7 | Fr
Francium |
Ra
Radium |
Kalium
Vorkommen
- Kalium kommt in Landpflanzen und im Tierischen wie Menschlichen Organismus vor.
- Hauptsächlich kommt Kalium in Verbindungen vor wie:
- Sylvin (Kaliumchlorid KCl),
- Carnallit (Kaliumchlorid-Magnesiumchlorid KCl · MgCl2 · 6 H2O),
- Kainit (Kaliumchlorid-Magnesiumsulfat KCl · MgSO4 · 3 H2O)
Eigenschaften
- wachsweich, silberglänzend und außerordentlich reaktionsfreudig
- an der Luft überzieht es sich sofort mit einer weißen Oxidschicht
- Mit Wasser setzt es sich stürmisch zu Kalilauge (Kaliumhydroxid) und Wasserstoff, wobei sich der entstehende Wasserstoff entzündet.
Gewinnung
durch Schmelzelektrolyse von KaliumhydroxidKaliumverbindungen
Die Kalisalze anorganischer Säuren kristallisieren ohne Kristallwasser und sie sind selten hygroskopisch.Alle Kaliumverbindungen sind Wasserlöslich und färben die Flamme blauviolett.
Kaliumcarbonat
Kalium carbonicumPottasche
K2CO 3
Ist eine hygroskopische (wasseranziehend), weiße Masse
Welche verwendet wird zur Herstellung von anderen Kalisalzen, Kaliglas, Schmierseife und als Treibmittel für den Lebkuchenteig.Kaliumhydrogencarbonat
Kalii hydrogenocarbonasKHCO3
Kaliumhydrogencarbonat kann Säuren binden, wobei dann Kohlendioxid entsteht, in Wasser löst es sich gut zu einer neutralen Lösung.
Beim Erwärmen dieser Lösung entsteht Natriumcarbonat, Wasser und Kohlendioxid.
Es wird verwendet zur Kaliumsubstitution bei Kaliummangel (Hypokaliämie) in Brausetabletten.
Kaliumchlorat
Kalium chloricumKClO3
Spaltet leicht unter Wärmeeinfluss Sauerstoff ab dies kann auch explosionsartig geschehen.
Verwendet wird es daher als Sauerstoffträger in Sprengstoffmischungen.
2 KClO3
2 KCl + 3 O2
Kaliumbromat
Kalium bromicumKBrO3
Da es sehr rein kristallisiert findet es als Urtitersubstanz in der Oxidimetrie und zur Entwicklung von Brom und Silberbromid Verwendung.
BrO3- + 5 Br- + 6 H+
3 Br2 + 3 H2O
Außerdem wird es in der Photografie verwendet.
Verwendung in der Pharmazie
Kaliumsalze werden gegeben um den Kaliumgehalt wieder zu erhöhen wenn zufiel Kalium ausgeschwemmt wurde.Es kann nicht als Anionenträger verwendet werden wie Natrium, weil Kaliumsalze in einer bestimmten Menge toxisch wirken.
Nachweise von Kaliumverbindungen
- Die Flamme wird blauviolett gefärbt
- Kalium ausfällen mit Perchlorsäure, dabei entsteht Kaliumperchlorat welches mit weißem kristallinem Niederschlag ausfällt.
- Oder mit Natriumhexanitrocobaltat-III-R wo ein goldgelber Niederschlag ausfällt.
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