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Bor

  • Bor ist ein Halbmetall
  • es ist ein Säurebildner
  • fest und glänzt wie ein Metall

Verbindungen

Borsäure

Acidum boricum
H3BO3

Sehr schwache, wenig wasserlösliche Säure und weiße Festsubstanz

H3BO3 - H2O HBO2 Metaborsäure
HBO2 - H2O B2O2 Dibortrioxid
Dibortrioxid ist das Säureanhydrit für die Vorstufen

Nachweis Borsäure

Borsäure + Methanol konz. H2SO4 Borsäuretrimethylester

Die Flamme beim verbrennen des Borsäuretrimethylesters ist grün
Die konzentrierte Schwefelsäure ist der Katalysator, Schwefelsäure ist stark hygroskopisch (wasseranziehend), also beeinflusst es mit dem Entzug des Wassers das Gleichgewicht so, dass immer mehr Reaktionsprodukte entstehen.

Gehaltsbestimmung mit Manitol (Hilfssubstanz) es bildet sich wiederum ein eine mittelstarke Säure (Ester), diese Säure wird mit Natronlauge titriert.

Verwendung

Borsäure in Salben oder Borwässern zur Desinfektion nicht mehr eingesetzt, wegen seiner geringen therapeutischen Breite, d.h. die Differenz zwischen Wirksamkeit und toxischen/giftigen Wirkung ist sehr klein.

Borax

Gewinnung

4 HBO2 - H2O H2B4O7  Tetraborsäure
   Na2B4O7 Natriumtetraborat (Borax)

Eigenschaften

Weiße, feste, einigermaßen wasserlösliche Substanz auch in Glyzerol löslich. Die wässrige Lösung ist alkalisch wegen der Hydrolyse mit dem Wasser.  

Verwendung

  • verwendet für Zubereitungen niedrigschmelzender Glasuren für Keramikerzeugnisse, zur Herstellung von Temperaturbeständiger Glassorten und optischer Gläser
  • Zusatz zu Düngemittel
  • als Flussmittel zum Hartlöten
  • zur Herstellung von Pufferlösungen
  • zur Herstellung der Boraxperle die für die Nachweise bei Kobalt und Nickel benötigt wird

Identität

  • wie bei Borsäure mit grüner Flamme des Methanolesters
  • PH-Wert Überprüfung der Lösung sie ist Basisch
  • Borsäure lässt sich vom Borax unterscheiden durch die Löslichkeit in Glycerol, weil Borsäure in Glycerol unlöslich ist

Gehalt wird geprüft:

  1. Genauso wie Borsäure mit Manitol laut Europäischem Arzneibuch
  2. Verdrängung mit Salzsäure
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